Zwischenlager Krümmel muss gestoppt werden!

Presseerklärung der Kreistagsfraktion im Harburger Kreistag Die Grünen

Hollenstedt, 22. Juli 2013

Presseerklärung

Die Grünen im Kreis Harburg fordern gleiches Recht für Alle! Nach dem Urteil des Oberlandesgerichts (OVG) Schleswig vom 19.06.2013 (Az: 4KS 3/08) ist klar: Nur in Atomkraftwerken, die hohe Sicherheitsauflagen erfüllen, darf atomarer Müll zwischengelagert werden. Die OVG-Richter hoben mit ihrem Urteil aus diesem Grund die Genehmigung für die Zwischenlagerung von atomarem Müll in Brunsbüttel auf. Die Fraktion Die Grünen im Harburger Kreistag fordert jetzt: Auch die Genehmigung für das Kernkraftwerk (KKW) Krümmel muss aufgehoben werden. Wie das AKW Brunsbüttel ist auch Krümmel wegen erheblicher Sicherheitsmängel stillgelegt. Dem Energieversorger Vattenfall wurde die Betriebserlaubnis für das KKW an der Elbe nach mehreren Störfällen entzogen.

In beiden Anlagen wird seit Jahren atomarer, hochverstrahlter Atommüll gelagert, ebenso wie in Gorleben. In Gorleben hat der lange und intensive Widerstand der Menschen endlich Früchte getragen. Jetzt wird nach Alternativen in Deutschland gesucht. Aber auch für Krümmel muss jetzt Schluss mit dem atomaren Giftmüll sein! Die Menschen im Landkreis Harburg dürfen nicht länger dieser unberechenbaren Bedrohung, die von dem Atommüll ausgeht, ausgesetzt sein.

Die lebensbedrohliche Lagerung der strahlenden Hinterlassenschaften und die Gefährdung von AKW und Zwischenlagern durch terroristische Anschläge waren für uns Grüne immer entscheidende Argumente gegen die Atomkraft. CDU, FDP und Wählergemeinschaft im Landkreis Harburg haben alle Gefahren, die von Krümmel ausgehen, über Jahrzehnte kritiklos hingenommen und herunter gespielt. Erst als im Bund die große Energiewende nach dem Supergau von Fukushima eingeläutet wurde, gab es auch bei ihnen ein Umdenken.

Grünen-Fraktionschefin Ruth Alpers aus Hollenstedt sagt: "Der Ausstieg aus der Atomenergie war nötig und überfällig. Dennoch wird uns die Lagerung des Mülls der Vergangenheit noch lange beschäftigen, denn es ist schwer, ihn sicher zu verwahren. Das Urteil des Schleswiger Gerichts ist richtungsweisend und muss auch auf andere Standorte angewendet werden, insbesondere auf Krümmel. Die davon ausgehenden Gefahren für unsere Bevölkerung sind nicht hinnehmbar."

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